Der Thor-Mücken-Reim
Eine kleine Mücke fliegt durch eine Lücke.
Fliegt vorbei am Festtagsschmaus und vorbei an Saus und Braus, gradewegs zum kleinen Thor. Piekst ihm ganz frech in sein Ohr.
Weh getan hat dieser Stich, der kleine Thor ist außer sich. Drum nimmt er seinen Hammer und wirft ihn durch die Kammer.
Trifft Papa-Thor am Hinterkopf, sein Löffel landet prompt im Topf. Spritzt Mama-Thor mit Suppe voll. Das findet Mama gar nicht toll.
So nimmt sie sich dann voller Zorn den eig’nen Sohnemann auf’s Korn. Hinter Thor rennt Mama her, Scheucht durchs Haus ihn, kreuz und quer.
Papa-Thor, noch ganz benommen, sieht nur vage und verschwommen. Auf dem Weg zur Tür hinaus stolpert er und rutscht gar aus.
Prallt gegen die Küchenwand, die unverhofft im Wege stand. Prompt gibt es ’nen Riesenkrach und übrig bleibt nur noch das Dach.
Drum die Moral von der Geschicht’ „ Nach Mücken wirf mit Hämmern nicht…!“
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Von Mopelmarv
Eene meene Mopelmarv, von Mopelmarv war’n großer Graf.
Lebte in ’nem schönen Schloss, ritt auf einem weißen Ross.
Reich war er, der Mopelmarv, wie ein Graf nur reich sein darf.
Hatte Wälder, weite Wiesen und ein Bad mit goldnen Fliesen.
Doch es fehlte noch zum Glück dem Mopelmarv sein Gegenstück.
Wollte nicht alleine sein. Eine Braut, das wäre fein!
Doch bis er die Richt’ge fand, suchte er im ganzen Land.
Schließlich, auf 'ner grünen Wiese, erblickte er die Mopeliese.
Den Grafen hätt’s fast umgehau’n, so niedlich war sie anzuschau’n.
Auch sie war außer Rand und Band. So bat er sie um ihre Hand.
Ein Jahr später, wie bestellt, kam Mopelmaxe auf die Welt.
Jetzt lebt er in des Vaters Schloss und hat sein eig’nes kleines Ross. |